![]() |
Klima schützen.Nicht nur die schwindenden Energiereserven zwingen zu einem Umdenken in der Energieversorgung, auch der Klimaschutz spielt in der globalen Gesellschaft eine zunehmende Rolle. Der durch den Menschen verursachte Klimawandel (Treibhausgaseffekt) entsteht durch eine stetig steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl und Erdgas). Die durch die Sonne abgegebene Wärmestrahlung kann nicht so leicht ins All abgestrahlt werden, es kommt zu einem Wärmestau in der Nähe der Erdoberfläche. Die Wärmestrahlung wird unterwegs in der Atmosphäre von den Treibhausgasen (Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan) absorbiert. Diese Gase strahlen die absorbierte Wärme wiederum in alle Richtungen gleichmäßig ab, einen Teil auch zurück zur Erdoberfläche. Dadurch kommt an der Oberfläche mehr Strahlung an als ohne Treibhausgase: nämlich nicht nur die Sonnenstrahlung, sondern zusätzlich die von den Treibhausgasen abgestrahlte Wärmestrahlung. Ein Gleichgewicht kann sich erst wieder einstellen, wenn die Oberfläche zum Ausgleich auch mehr abstrahlt – also wenn sie wärmer ist. Dies ist der Treibhauseffekt. (aus: Der Klimawandel – Rahmstorf/Schellnhuber). Um den Folgen des Klimawandels zu begegnen bleibt dem Menschen nur die sofortige Reduzierung der atmosphärischen CO2-Konzentration. Die Weltwirtschaft bekommt dafür die notwendige politische Unterstützung, damit sich erneuerbare Energieformen etablieren können. Der Strukturwandel zur Solargesellschaft ist jedoch unabdingbar. |








